Chronik des Jahrhundert-Betrugs in der deutschen Psychologie
(1925 bis 2007)

 

Kurzbericht über personalintensive Forschungssabotage und Fälschungen sowie deren Vertuschung, die in

"Die verhinderte Wissenschaft.
Ein Gaunerstück aus der deutschen Psychologie",

"60 Jahre deutsche Psychologenmafia (1938-1998)",

"Und wie es weiterging (1998 - 2007)"

von L. Kleine-Horst ausführlich und mit Quellenangaben dargestellt worden sind.

Damals bzw. heute hochrangige deutsche Psychologen zerstörten das 1925 begründete neue Forschungsgebiet der "visuellen Aktualgenese". Bisher hatte man geglaubt, wenn sich ein Haus auf der Netzhaut des Auges abbildet, würde man auch nur dieses Haus sehen, und zwar so, wie es "ist". Der Sander-Schüler Erich Wohlfahrt entdeckte bei seinen Versuchen, und weitere Sanderschüler bestätigten es, dass dies keineswegs der Fall ist. Vielmehr kann man aufgrund ein und deselben Reizmusters mehrere sehr unterschiedliche Gestaltungen sehen. Mehr noch: man kann einen Entwicklungsprozess feststellen: bei schwachen Reizen sieht man oft nur einen diffusen Flecken, bei Verstärkung des Reizes etwa schon die äußeren Umrisse des Hauses, bei weiterer Reizverstärkung hier und da eine diffuse Binnengliederung, und erst am Ende "alles": also auch die Fenster, Türen, den Schornstein. So entwickelt sich über mehrere "Vorgestalten" die "Endgestalt".

Diese aktualgenetische Forschung wurde von Wohlfahrts Lehrer, Prof.Dr.Friedrich Sander, selber zerstört, weil die wichtigsten experimentellen Befunde und Erklärungshypothesen seiner Schüler seiner eigenen Theorie widersprachen. Zwei seiner Schüler, U.Undeutsch und C.F.Graumann, schlossen sich dem Zerstörungswerk an, was ihnen Karrierevorteile verschaffte. Das Verschweigen der Betrügereien durch andere "Wissende" verschaffte diesen ebenfalls persönliche Vorteile.

Der Schaden durch die Forschungssabotage besteht darin, dass die neuen, die "aktualgenetischen", Fakten nicht in das Bewusstsein der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft eingegangen sind. Das heißt: man kennt sie nicht oder hält sie für bedeutungslos und hat sie schon längst in der Akte "Geschichte der Psychologie" abgelegt. Das heißt weiter: es gibt keine Theorie der visuellen Wahrnehmung, die diese Serie von Stufe um Stufe sich differenzierenden Wahrnehmungsgebilden erklären kann; alle halten am alten Glauben fest, es müsse ein und dasselbe (objektive) Reizmuster ein und dasselbe (subjektive) Wahrnehmungserlebnis hervorrufen. So ist die Wahrnehmungswissenschaft über 70 Jahre in die Irre geführt worden: ihre Forschung fußt auf völlig unzureichender Kenntnis der wesentlichen Wahrnehmungsfakten, und dafür wurden und werden im In- und Ausland auch noch Hunderte von Forschungsmillionen ausgegeben.

Sander als Einzeltäter

1925 Am 14. Mai 1925 reicht Erich Wohlfahrt, Schüler von Prof.Dr.Friedrich Sander, seine Dissertation ein, mit der er die "Aktualgenese" begründet. Sander hatte ihn veranlasst, ausführlich aus seinem, Sanders, Versuchsprotokoll zu zitieren. Dieses war gefälscht: Sander behauptete, während der Versuche beim Versuchsleiter Wohlfahrt Erlebnisse gehabt zu haben, die er nicht gehabt haben konnte, und die auch keine andere Versuchsperson berichtete, die Sander aber - zur Bestätigung seiner Aktualgenese-Theorie - als gegeben nachweisen wollte. So beginnen Sanders Fälschungen bereits in der ersten Aktualgenese- Dissertation seiner Schüler.

Sanders 1. Sabotage der Aktualgenese (Fall Wohlfahrt):
1926-32: Sa. versucht, durch 7-jährige Druckverzögerung von Wohlfahrts Dissertation, vertuschende Datenfälschungen und zwischenzeitliche Veröffentlichung eigener Aufsätze über Aktualgenese, sich selber als Begründer der Aktualgenese anerkennen zu lassen.
1932: a) Wohlfahrts Dissertation wird in einer von Sander mitherausgegebenen Zeitschrift veröffentlicht. Jetzt besteht die Gefahr, dass die 7-jährige Druckverzögerung und die mit ihr verbundenen Datenfälschungen bekannt werden.
b) Sander gibt eine im Sinne seiner Aktualgenese-Sabotage gefälschte deutsche Fassung seines 1930er USA-Artikels als "Abdruck" aus

1933: a) Sanders 2. Sabotage der Aktualgenese (Fall Hausmann):
Sander reicht der philosophischen Fakultät nicht G. Hausmanns umfangreiches Dissertationsmanuskript über Aktualgenese als Dissertation ein, sondern eine nur für eine Veröffentlichung vorgesehene und vom sanderfeindlichen theoretischen Teil befreite Kurzfassung. Er muss, wenn diese Urkundenfälschung bekannt wird, mit schweren disziplinarischen und strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Bekannt werden könnten gleichzeitig auch die Abdruckfälschung und die Fälschungen im Falle Wohlfahrt. Und wieder wurde der wissenschaftliche Fortschritt blockiert.
b) Sander beugt Unbill vor, indem er punkt 33 beginnt, sich als strammer Nazi zu gebärden. Es lohnt sich: Er bekommt ein Ordinariat in Jena und wird Mitherausgeber einer Erziehungszeitschrift, in der er Naziparolen streut.

1935: a) Der neue NS-Mann Sander wird von NS-Kroh in den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) geholt.
b) Hausmanns Dissertations-Torso erscheint. Jetzt muss dem Autor Hausmann Sanders Urkundenfälschung offenbar werden.

1936: Prompt fliegt Sander aus dem Vorstand raus.

1937: Sander weiß sich zu helfen: er stellt Adolf Hitler, dem "genialen Psychologen von Gottes Gnaden", "die wissenschaftliche Psychologie...(als) ein brauchbares Werkzeug nationalsozialistischer Zielsetzung" zur Verfügung und propagiert in einer Lehrerzeitschrift die "tiefe ethische Berechtigung (zur) Ausschaltung des parasitisch wuchernden Judentums".

Die Nazi-Mafia

1938: Die Urkundenfälschung eines so devoten Psychologen wird von den Nazis vertuscht. NS-Kroh holt NS-Sander wieder in den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychologie zurück. Sander ist nun gegenüber der Fachwelt erpressbar: durch die "wissenden" Vorstandsmitglieder Jaensch, Lersch, Kroh und Wellek, samt dessen Freund Undeutsch und anderen Insidern. Erpressbar ist er aber auch gegenüber den Nazis: wegen seiner Abdruck-Fälschung und seiner Fälschungen im Falle Wohlfahrt, die den Nazis nicht bekannt sind.
So ist das Jahr 1938 das Geburtsjahr der deutschen Psychologenmafia, die aus dem Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychologie und einigen anderen Kameraden besteht.

1939: Der erpressbare Sa. wird Stellv. Vorsitzender der DGPs. Je größer Sanders offizielle Macht, umso größer ist die tatsächliche Macht derer, die ihn in der Hand haben.

1940: a) Nun beginnt auch Udo Undeutsch, seit 1951 Professor in Köln zu fälschen: zugunsten seines Chefs Sander (Fall Ipsen): er dichtet Sander die Entdeckung eines Charaktertyps an, die von Ipsen stammt.
b) Undeutsch vervollständigt des Obernazis Jaensch Beschreibung des "Gegentypus": dieser erweise sich nicht nur in rassischer Hinsicht als von "heterogener Blut- und Rassenmischung", als ein "Mischling", als ein "Zwischen", sondern, wie er, Undeutsch, nun nachzuweisen sich anschicke, auch in typologischer Hinsicht.
c) Sander veröffentlicht Undeutschs rassistischen Artikel mit der ihm günstigen Ipsen-Fälschung in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift
d) Sander stoppt in seinem Institut die Aktualgenese-"Forschung"

1942: Student Undeutsch fälscht für Sander nun auch in Sachen Aktualgenese (Fall Wohlfahrt). Er veröffentlicht in einer internationalen Zeitschrift einen Aufsatz ganz im Sinne von Sanders Sabotageziel, erwähnt weder Wohlfahrt noch einen der anderen Aktualgenese-Untersucher und zitiert nur Sanders Aktualgenese-Aufsätze. Er signalisiert Sander in einer Fußnote seine Kenntnis von dessen Forschungssabotage und Abdruckfälschung sowie seine Kenntnis und Akzeptanz von dessen 1937er Volksverhetzungsartikel. Dabei plagiiert er wörtlich und fastwörtlich einen Kollegenaufsatz, und wird mit dem Plagiat in der internationalen Welt als einziger Aktualgenese- Untersucher bekannt, der er nie gewesen ist.

1942/43: Student Undeutsch fälscht für Sander in den Fällen Krueger und Wartegg

1943: Sander wiederholt seine Abdruckfälschung in Sachen Aktualgenese durch Neusatz und Neudruck seines Falsifikats von 1932

1944: Sanders 3. Sabotage der Aktualgenese [Fall Voigt]: er zwingt J.Voigt, aus seiner Arbeit über die Aktualgenese des Denkens den der Sandertheorie schädlichen theoretischen Teil zu entfernen, und nimmt danach erst die Schrift als Habilitationsschrift an. Und wieder wird der wissenschaftliche Fortschritt blockiert.

1945: a) NS-Sander wird aus seinem Amt entlassen.
b) Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie wird aufgelöst.

 Die BRD-Mafia im Demokratie-Habit

1946: Student Undeutsch tritt plötzlich als Diplompsychologe und beamteter "Dozent Dr.habil." an der wiedergegründeten Universität in Mainz auf. Da er in der Wissenschaft praktisch unbekannt ist, scheint seine rasante Karriere nur wenigen aufzufallen.

1951: Undeutsch wird a.pl. Professor in Köln und Direktor des neu eingerichteten Psychologischen Instituts.

ab 1951: Es scheint jetzt jahrelang Anfragen betr. den Doktortitel des Prof. Dr. Undeutsch zu geben; eine Dissertation von Undeutsch ist nicht auffindbar. In der Literatur wird in den nächsten Jahren fünfmal ein best. Titel von 1940 als derjenige der Undeutsch-Dissertation angegeben, allerdings nur in Aufsätzen der Fälscherclique Sander, Wellek und Graumann sowie eines Kommilitonen von Undeutsch. Undeutsch ist spätestens ab jetzt durch eine nicht angebbare Zahl deutscher Stellenbewerber erpressbar.

ab 1951: Rheinische Staatsanwälte reißen sich um den mutmaßlichen erpressbaren Titelschwindler Prof."Dr." Undeutsch als psychologischen Gerichtsgutachter. Auch durfte der Rassist Undeutsch in einem SS-Mordprozess die Glaubwürdigkeit jüdischer Zeugenaussagen begutachten. Ergebnis: unglaubwürdig.

1952: a) Carl Friedrich Graumann promoviert in Köln. Undeutsch ist 2. Referent für die Diss.

b) Naziseilschaft von 1940-45 putscht sich in den DGPs-Vorstand, indem Lersch und Wellek durch Ernennung eines Rassenkundlers zum Ehrenmitglied zwei demokratische Vorständler hinausekeln. Kroh und Undeutsch kommen rein. Ehemalige Naziseilschaft ist wieder an der Macht: Kroh, Lersch, Wellek und, als Platzhalter für Sander: Undeutsch. Triumph für Undeutsch: er lädt DGPs-Kongress zu sich nach Köln ein.

1953: Auf dem Kongress wird der von so vielen erpressbare Sander wieder Stellv. Vorsitzender der DGPs.

1955: a) Sander erhält Lehrstuhl in Bonn

b) Erpressbarer Sander wird Vorsitzender DGPs

1957: Erpressbarer Sander wird zum 2. Mal Vorsitzender DGPs

1958: Sander, der sich 1937 so vehement für den Beruf des Wehrmachtspsychologen eingesetzt hatte, durch den "dem Offizier neben den alten Kernfächern militärischer Ausbildung, der Strategie und der Taktik, die Psychologie nahegelegt" wird, wird Ehrenmitglied des Berufsverbandes Deutscher Psychologen.

1959: a) Carl Friedrich Graumann, seit 1962 Professor in Heidelberg, der als Nachkriegsstudent systematisch nach "dunklen Flecken" der Professoren gefahndet und sie bei Sander und Undeutsch gefunden und sich zu Sanders Schüler gemacht hatte, profiliert sich als Psychologiegeschichts-Forscher mit einer eigenen und sehr gelungene Psychologiegeschichts-Fälschung, in dem er in einer "kritischen Übersicht" über Aktualgenese mit Hilfe manipulierter Daten, schlichter Lügen, Sprachtricks, Ausnutzung von Sanders 7-jährigem Druckverzögerungstrick etc. Sanders "Begründer"-Anspruch ausbetoniert, wobei er jede kritische Äußerung über Sanders Theorie vermeidet und Wohlfahrt verleumderisch diskreditiert.
b) Graumann hilft Undeutsch bei mutmaßlichem Titelschwindel
c) Graumann besorgt Sander noch eine andere "Diss". über Aktualgenese,
d) Graumann wird sofort nach Ablieferung seiner Fälschung von Sander habilitiert
e) Prof. Dr. Albert Wellek fügt Graumann-Fälschung in eine Festschrift für Sander ein
f) Sander veröffentlicht diese Festschrift mit Graumann-Fälschung in seiner Zeitschrift und weist später dreimal auf diesen für ihn günstigen Artikel hin.
g) Sander und Undeutsch sind jetzt auch durch Graumann und seine Kumpane erpreßbar
h) Erpressbarer Sander wird zum 3.Mal in Folge Vorsitzender DGPs

1960: a) Internationaler Psychologenkongreß für Bonn vorgesehen. Alt-Nazi Sander würde Präsident sein. Massive Proteste aus dem Ausland. Arnold-Schüler Merz, der gern freiwerdendes Pöstchen hätte, erwähnt in einem Aufsatz Sanders Naziartikel, so dass die Mafia ihre Macht verliert, weil ihr erpressbarer Vorsitzender "aus Gesundheitsgründen" abdanken muss.
b) Bonner Assistenten Graumann und Franz E. Weinert richten Internationalen Kongress aus. Allein dadurch schon haben sie die Chance, Sanders Macht zu übernehmen.

1961: a) Kleine-Horst schreibt eine (unveröffentlichte) "Theorie der optischen Gestaltwahrnehmung", in der erstmals die von Wohlfahrt gefundenen Fakten der aktualgenetischen Entwicklung visueller Perzepte ihre Erklärung finden, ,ja, die sogar zu den fundamental neuen Grundannahmen geführt haben, die diese Theorie überhaupt möglich machten.

b ) Wohlfahrt stirbt im November 1961

1962: Prompt behauptet Sander jetzt, er habe schon in seiner Habilitationssschrift von 1922 (von der Wohlfahrt wusste, dass es eine solche nicht gibt), die Aktualgenese begründet.

1963: Undeutsch wird Leiter der Obergutachtenstelle des Verkehrsministeriums NRW für das Kraftfahrzeugwesen.

1963-69: Sanders 4. Sabotage der Aktualgenese (Fall Kleine-Horst)
Prof.Metzger schickt Theorie-Manuskript von Kleine-Horst an Sander. Der verspricht, sich diesem "Opus, das meine wissenschaftliche Anteilnahme erweckt", dieser "höchst interessanten Untersuchung" bald zu widmen, "Ich habe den bestimmten Eindruck, daß sich das für mich lohnt". Es hat sich für ihn gelohnt, er ließ nichts mehr von sich hören und gab die aktualgenetische Grundkonzeption als eigene aus, allerdings so, dass niemand in der Gegenwart und höchstens ein evt. Biograph einmal diese Theorie, die er für die zukünftige hielt, als die seine finden würde. Prof.Dr.Wilhelm Salber, Köln, war ihm dabei behilflich. Wieder wurde der wissenschaftliche Fortschritt blockiert.

1968-90: Fälscher Graumann wird 1968 auf merkwürdige, putschähnliche, Art und Weise Präsident der DGPs: er wird außerhalb des regulären Kongresses, auf dem die Vorstandswahlen stattzufinden pflegen, von insgesamt nur 34, möglicherweise handverlesenen, Teilnehmern (von schätzungsweise 500 Mitgliedern) gewählt. Sofort setzt er Kommissionen, ein, die ihm größten Einfluß auf die Geschicke des Vereins sichern. Aus 13 namentlich genannten Teilnehmern rekrutieren sich die Präsidenten bzw. Vizepräsidenten der Vorstände bis 1990.

1971: Sander stirbt

1972: Wellek stirbt

1984: Kleine-Horst deckt in seinem Betrugsbericht "Die verhinderte Wissenschaft", Teile 1 und 2., Forschungssabotage und Fälschungen von Sander, Undeutsch und Graumann im Fall Wohlfahrt auf. Jetzt ist auch Graumann durch alle Hochschulpsychologen erpressbar.

1985: a) Nach Bekanntwerden dieser Fälschungen lebender Honoratioren verzichtet ein deutscher Psychologie-Verlag auf die Veröffentlichung eines Buches, in dem Fälschungen des Psychologen und Physikers Ernst Mach aufgedeckt werden sollten.
b) Der Bremer Wahrnehmungspsychologe Prof.Dr.Michael Stadler (betr. Sanders Fälschungen: "Was Sie da aufgedeckt haben, sollte unbedingt in der Fachwelt bekannt werden") lehnt eine Rezension betreffend die Fälschungen seiner lebenden Kollegen Graumann und Undeutsch ab, verspricht ein 2. Mal eine Rezension betr. die Fälschungen des toten Sander sowohl in seiner Zeitschrift "Gestalt Theory" als auch in der Zeitschrift "Psychologie heute". Keine Rezension erscheint. Der verschwiegene Stadler macht heute Geschäfte mit Undeutsch.
c) Die Rezensenten des Bielefelder Psychologen Prof.Dr.Oskar Lockowandt lehnen es ab, den "starken Tobak" (Lockowandt) über die Fälschungen von Sander, Graumann und Undeutsch im Falle Wohlfahrt zu rezensieren.
d) Kleine-Horst deckt im Teil 3 von "Die verhinderte Wissenschaft" die Forschungssabotage Sanders im Fall Kleine-Horst auf
e) Die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, d.h. ihres Präsidenten Prof. Dr. Franz E. Weinert, (Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie Wiss.Mitglied und Direktor des Max-Planck-Instituts für Psychologische Forschung), ihres Vizepräsidenten Prof. Dr. Hans-Joachim Kornadt (ehem. Mitgl.d.Wissenschaftsrates) und weiterer 3 Vorstandsmitglieder, die Proffs. Dres. H.Spada, U.Baumann und M.Amelang zum 200 Seiten starken 3-teiligen kriminalistisch-akribisch recherchierten Betrugsbericht lautet kurzweg:

"Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychologie sieht keine Veranlassung, sich zu den von Ihnen erhobenen - unserer Auffassung nach unbegründeten - Vorwürfen gegen einzelne Kollegen zu äußern."

Weinert und Graumann sind durch gemeinsame Buchpublikation und gemeinsame Herausgeberschaft der vielbändigen Enzyklopädie der Psychologie miteinander verbunden. Statt die Betrugsaufdeckung zum Anlass zu nehmen, die Aktualgenese wiederzubeleben, wurde der wissenschaftlich Fortschritt erneut blockiert.

1985-89: Kleine-Horst veröffentlicht im Selbstverlag in 8 Bändchen die theoretische Auswertung der Aktualgenese: die "Theorie der Figurwahrnehmung", die "Theorie der Formwahrnehmung" und die "Theorie der Tiefen-, Zeit- und Bewegungswahrnehmung", die eine Überarbeitung der 1. Hälfte seines 1961er Theoriemanuskripts darstellen. Sie dokumentieren den durch die Forschungssabotage auf dem Gebiet der Aktualgenese der internationalen Wahrnehmungswissenschaft zugefügten Schaden. Kein Verlag will die Theorie eines Außenseiters veröffentlichen. Wobei erschwerend ins Gewicht fällt, dass der ein Störenfried ist, der die Verlagsautoren und -kunden vergrätzt. Und wieder wird der wissenschaftliche Fortschritt blockiert.

1986: a) Prof. Dr. Kurt Pawlik, Hamburg, akzeptiert als Generalsekretär der International Union of Psychological Science, des internationalen Dachverbandes der nationalen Psychologenvereinigungen, die Entscheidung der DGPS; er hat somit gegen eine Mitgliedsvereinigung, die aus Fälschen wie Forschern besteht, nichts einzuwenden. Pawlik und Graumann leiten seit Jahren ein Forschungsprojekt, das mit Millionen DM von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird, dessen Vizepräsident wiederum Prof. Weinert ist. Und wieder wird der wissenschaftliche Fortschriftt blockiert.
b) Der Berufsverband Deutscher Psychologen antwortet auf eine Bitte zur Stellungnahme zur "verhinderten Wissenschaft" überhaupt nicht. Sein damaliger verschwiegene Vizepräsident Prof. Dr. Egon Stephan tritt später die Amtsnachfolge von Undeutsch bei dessen Emeritierung an.

1990: Kleine-Horst bittet erneut DGPs um Stellungnahme zu seinem Betrugsbericht. DGPs mit den Proffs.Dres. G.Lüer, K.Foppa, G.Dahme, R.Ferstl und D.Frey lehnen ab und verweisen auf Stellungnahme v. Weinert. Anforderung KH's von DGPs-Satzung und Ehrengerichtsordnung bleibt unbeantwortet. Einige Wochen später wird neuer Vorstand gewählt. Da wg. Kleine-Horst Gefahr im Verzuge, werden in den nächsten Vorständen:

1990 - 98: nur absolut "zuverlässige" Präsidenten "gewählt": Graumann-Schüler Prof. Bredenkamp und die alten Kämpfer von 85: die Proffs. Baumann, Spada, Amelang.

1992: a) Kleine-Horst veröffentlicht seine drei Wahrnehmungstheorien in einem Band unter dem Titel "Evolutionär-psychologische Theorie des Sehens" (EPTS). Die Wahrnehmungswissenschaftler, denen das Buch (oder frühere Teile des Buches) mit der Anregung zu einer Stellungnahme übersandt worden ist, reagieren gar nicht. Und wieder wurde der wissenschaftliche Fortschritt blockiert.

c) Prof. Dr. Jürgen Bredenkamp, Bonn, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, ernennt Graumann, den neben Sir Cyril Burt dreistesten Fälscher der internationalen Psychologie, mit Recht zum Ehrenmitglied der Deutschen Forscher- und Fälscher-Gesellschaft für Psychologie.

d) Dipl.Psych.Prof.Dr.Udo Undeutsch beschreibt seinen Werdegang. Nun wissen wir: er erkannte aufgrund seiner christlich-katholischen Wertewelt schon früh die Hohlheit der NS-Ideologie und war immer schon dagegen. Zudem trat er mutig dem Rassisten Jaensch entgegen. Er kennt jetzt auch selber den Titel seiner Dissertation.

1998: a) Kleine-Horst veröffentlicht in englischer Sprache und als 9. Teil der EPTS die überarbeitete 2.Hälfte seines 1961er Theoriemanuskripts: "Empiristic Interaction Theory of Visual Figure Factors".
b) Kleine-Horst veröffentlicht nach Abschluss seiner wesentlichen theoretischen und experimentellen Forschungen und deren Publikation nun auch das bisherige Ergebnis seiner weiteren Recherchen im Jahrhundert-Betrug in der deutschen Psychologie:

"60 Jahre deutsche Psychologenmafia (1938-1998)"

Aus: Lothar Kleine-Horst (1998): "60 Jahre deutsche Psychologenmafia (1938-1998)". Köln: Enane-Verlag
(Anhang mit Ergänzungen in je 2 eckigen Klammern aus 2006)

 

 

Und wie es weiterging (1998 - 2007)

Im 2. Betrugsbuch ("60 Jahre deutsche Psychologenmafia") wurden auch die BIS 1998 erfolgten Reaktionen von Psychologen auf das 1. Betrugsbuch ("Die verhinderte Wissenschaft") geschildert. An diser Stelle werden die Reaktionen auf das 1998 erschienene 2. Betrugsbuch  berichtet:

Am 25. Sept.1998  erhielt der Prädident der DGPs , Prof. Manfred Amelang, während des Psychologenkongresses in Dresden vom Ausrichter des Kongresses, Prof. Winfried Hacker, meine beiden Betrugsbücher überreicht.

Am 1. Okt. 1998 erbat Prof. Dieter Heller nach Rückkehr vom Dresdener Kongress, bei dem er mein Buch „60 Jahre..“ erhalten hatte, ein 2. Exemplar zur Überprüfung durch einen Mitarbeiter. Von der „verhinderten Wissenschaft“ wusste er nichts. Ich schickte ihm (mit seinem Einverständnis) beide Bücher zu.

Am 28. Okt. 1998 erhielt ich von Prof. Amelang, der nach der Neuwahl des DGPs-Vorstands als dessen Vizepräsident fungierte, folgendes Schreiben:

„Sehr geehrter Herr Kleine-Horst,
dem Vorstand der DGPs sind Teile Ihrer Schriften zur Kenntnis gelangt. Die darin erhobenen Vorwürfe sind derart massiv, daß der Vorstand in seiner 9. Sitzung am 27.09.1998 beschlossen hat, das Ehrengericht anzurufen mit der Bitte, der Angelegenheit in der gebotenen Weise nachzugehen.Nach Abschluss des Verfahrens werden Sie vom Ergebnis in Kenntnis gesetzt."

1999: Keine Nachricht von Prof. Heller über das Ergebnis der Überprüfung meiner Vorwürfe.
Und keine Nachricht von der DGPs über das Ergebnis der Ehrengerichtsverhandlung

2000: Nachdem ich 15 Monate auf das Ergebnis der Ehrengerichts-Verhandlung gewartet hatte, fragte ich am 5. Jan. 2000  bei Prof. Amelang nach. Statt seiner antwortete am 19, Jan.2000 sein Nachfolger Prof. Rainer Kluwe:

„...Nach Einholung eines Gutachtens wurde der Vorstand dahingehend informiert, daß es für die von Ihnen erhobenen Anschuldigungen keine nachweisbaren Belege gibt.
Der Vorsitzende des Ehrengerichts gelangte im Ergebnis zu der Auffassung, daß auf der derzeitigen Grundlage keine Veranlassung zur Fortführung des Verfahrens bestehen würde. Der Vorstand der DGPs betrachtet deshalb die Anfrage meines Vorgängers im Amt als im negativen Sinne für beantwortet. Daraus leitet der Vorstand ab, daß es keine Veranlassung gibt, sich weiter mit diesem Vorgang zu befassen.

Mit freundlichen Grüßen
gez: Kluwe
nachrichtlich:
Vorsitzender des Ehrengerichts
Prof. Dr. A. Eser"

So einfach ist das Lügen und Betrügen in der Psychologie? Der DGPs-Vorstand beauftragt das sogen, „Ehren“-gericht der DGPs  mit der Nachprüfung, dieses gibt den Auftrag an einen unbekannten sogen. „Gutachter“ weiter, und schon sind alle Betrüger reingewaschen?

2007: Aber nein, die Reinwaschung von Betrügern ist in der Psychologie viel einfacher; es hat nie eine Ehrengerichtsverhandlung gegeben, wie ich zufällig auf S. 47 des Hefts 1/2007 der Psychologischen Rundschau, dem "Organ“ der DGPs, gelesen habe.

Ich selber habe damals verzichtet, meine Zeit mit einer Reaktion auf jene Ehrengerichts-Farce zu verschwenden und habe vorgezogen, sie zur Weiterentwicklung der von den Fälschern und Vertuschern sabotierten Wissenschaft zu verwenden, siehe www.enane.de

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