Teil 4

Der Schaden für die internationale Wissenschaft

Der Schaden, der der Wissenschaft durch die 73-Jahre währende Sabotage entstanden ist, besteht darin, daß die aufregend neuen aktualgenetischen Befunde keinen Eingang in die Wissenschaft gefunden haben, nicht weiterverfolgt, ja schlicht "vergessen" wurden. Ich habe 1961 als Psychologiestudent diese Befunde "wiederentdeckt" und eine Theorie der visuellen Wahrnehmung aus ihnen entwickelt. Doch auch diese wurde Opfer von Sanders Sabotage.

Inzwischen habe ich meine damalige Theorie weiterentwickelt und sie 1985-89 als 8 Einzelhefte und 1992(b) als Sammelband veröffentlicht, im Selbstverlag; "normale" Verlage veröffentlichen keine Außenseiterliteratur. Soeben habe ich einen 9.Teil hinzugefügt (Kleine-Horst 1998). Wer die heutige Wahrnehmungswissenschaft kennt, wird ermessen können, welche Bedeutung die neue Theorie hat, wird beurteilen können, daß mit dieser Theorie die Wissenschaft ganz anders aussehen wird als ohne sie. Der Fälscher Sander hatte schon recht, ihr aktualgenetisches Herzstück zu klauen: er hatte erkannt, daß diese Theorie die Theorie der Zukunft ist. Und deshalb wollte er die Idee zu dieser Theorie sich selber zuschreiben.

Ich beschreibe nun meine Theorie. Diese Beschreibung wird nicht jeden Leser interessieren. Aber es gibt sicher auch etliche, die sie gern kennenlernen möchten. Für sie sei sie hier in Kürze beschrieben.

 

Evolutionär-psychologische Theorie des Sehens (EPTS)

Die Entwicklung der EPTS wurde durch die gleich im Anfang in Abb.1 gezeigte "Vorgestalten"-Reihe angeregt. Ich verweise auf die Erläuterung dieser Perzeptreihe im Kapitel "Worum es geht". Aufgrund dieser neuen Wahrnehmungsfakten entwickelte ich (1992b) eine Gesamttheorie des Sehens, nach der der Mensch seine Umwelt durch vielfache Aktualisierung einer Hierarchie von Wahrnehmungsfaktoren "von unten nach oben" wahrnimmt. Diese "Evolutionär-psychologische Theorie des Sehens" (EPTS) beschreibt eine Hierarchie von 29 visuellen Wahrnehmungsfaktoren ("Gestaltfaktoren"), die auf 9 Unterstufen der psychischen Persönlichkeitsschicht, d.i. die 3.Evolutionsstufe im 3-Bereiche-4-Stufen-Weltbild (Kleine-Horst 1992c), angesiedelt sind. Abb.9 zeigt diese Hierarchie. Die "Reizverarbeitung" beginnt im Körper, wo der materiale Sinnesreiz vier physische Klassen von Funktionen (Q') aktiviert. Diese Funktionen bilden die Grundlage der vier Aspekte visuellen Erlebens: Modalität (m), Ort in der frontal-parallelen Ebene (=Raumrichtung) (l), Tiefe (d) und Zeit (t). Allerdings gibt es auf dieser körperlichen Stufe kein Wahrnehmungserleben, weil der phänomenale (Bewußtseins-) Bereich erst von der psychischen Stufe an existiert. Der gemeinsame Output dieser Körperfunktionen aktualisiert den untersten (psychischen) "Gestaltfaktor", Pmdlt. Jeder Gestaltfaktor kreiert, wenn er von seinem aus der nächst-niederen Hierarchiestufe herkommenden "Gestaltreiz" aktualisiert, d.h. überschwellig aktiviert, wird, ein spezifisches Phänomen im phänomenalen Seinsbereich, seine "Gestaltqualität".

 Abb. 9: Das visuelle Wahrnehmungssystem nach der "Evolutionär-psychologischen Theorie des Sehens": eine 9-stufige Hierarchie von 29 Klassen psychischer Wahrnehmungsfaktoren ("Gestaltfaktoren"), aufbauend auf einer 3-stufigen Hierarchie von 4 Klassen physischer Wahrnehmungsfaktoren. (Im Text wird das Faktor-Symbol "I" durch "G" ersetzt)

Pmdlt ist der unterste Faktor, dessen Aktualisierung zum Auftreten eines visuellen Erlebens führt: einem Phänomen im Bewußtseinsbereich, einem visuellen Perzept. In der zweiten psychischen (Unter-) Stufe gibt es Gestaltfaktoren, die Unterschiede (D) zwischen den Pmdlt-Perzepten hinsichtlich der vier Pmdlt-Aspekte (m,d,l,t) wahrzunehmen erlauben. Die 6 Gradientenfaktoren (G) auf der nächsten Stufe detektieren das quantitative Verhältnis der Stärke der Aktivierung eines jeden D-Faktors zur Stärke der Aktivierung eines jeden anderen D-Faktors. Die Linie/Feld-Faktoren (L) detektieren die räumlichen (l,d) und zeitlichen (t) Anordnungen zwischen den G-Perzepten. Alle diese Faktoren lassen, zusammen mit den drei F-Faktoren, den "Geschlossenheit/Offenheit-Faktoren" (oder "Figurfaktoren" im engerem Sinne), die mit ihren Symbolen unterhalb der gebrochenen Linie in Abb.9 abgebildet sind, ein Objekt als ein dreidimensionales, aber formloses, Ding wahrnehmen, das sich innerhalb eines dreidimensionalen Raums bewegt. Auf der Basis der Teilhierarchie mit Fl an der Spitze und mit Hilfe des Zahlfaktors Z mit seinen Unterfaktoren Z1 bis Z4 werden in einer 4-stufigen Hierarchie 8 Orientierungs- und Formfaktoren entwickelt. Sie können vertikale (Kv), horizontale (Kh) sowie "schräge" (O) Richtungen und Orientierungen von länglichen oder nicht-länglichen (B) Figuren detektieren, und sie können das Ausmaß von Geradheit (R), Maßgleichheit (M), Rechtwinkligkeit (W+) und Parallelität (W=) detektieren.

Die ersten vier Teile der nunmehr 9-teiligen EPTS behandeln die visuelle Wahrnehmung einer statischen, formlosen, zweidimensionalen "Figur in ihrem Umfeld", die aufgrund des retinalen Reizmusters "Objekt in seiner Umgebung" entsteht. Die Teile 5, 6 und 7 betreffen die Wahrnehmung von Orientierung und Form der Figur. In Teil 1 wird das allgemeine Modell der Aktualisierung der funktionalen visuellen Hierarchie beschrieben. Besondere EPTS-Begriffe wie "Gestaltwahrnehmung", "Gestaltfaktor", "Gestaltreiz", Gestaltqualität", "Aktualisierung" und ihre Beziehungen zueinander werden definiert. Es wird gezeigt, daß die sechs Gestaltfaktoren Pml, Dm, Dl, Gml, Ll und Fl der ersten fünf psychischen Stufen (d- und t-Aspekt bleiben außer Betracht) in der Lage sind, die Kontur einer Figur als eine geschlossene (Fl) Linie (Ll) von Inhomogenitäten (Gml) zu detektieren, wobei "Inhomogenität" das Verhältnis eines großen Helligkeits (Pm)-Unterschieds (Dm) zu einem kleinem Orts(Pl)-Unterschied (Dl) ist, über den sich der Helligkeitsunterschied erstreckt.

Im Teil 2 wird gezeigt, daß diese Faktoren - über unmittelbar benachbarte Retinagebiete - zweimal aktualisiert werden: einmal stark (als positive Funktion), und einmal schwach (als negative Funktion). So entstehen auf jeder Stufe polarisierte Doppelperzepte, auf der 5.Stufe eine "Figur in ihrem Umfeld". Die phänomenale Polarität ist abhängiges Korrelat eines funktionalen Antagonismus.

Die EPTS wurde fast vollständig ohne Berücksichtigung der Neurobiologie des visuellen Systems entwickelt. Teil 3 zeigt jedoch, daß die generelle Funktionologie eines Gestaltfaktors mit der generellen Funktionologie eines Neurons übereinstimmt. Des weiteren wurde die von den Neurobiologen gefundene center/ surround Organisation der rezeptiven Felder der Hell- und Dunkelneurone des retinalen Ganglions aus der Annahme hergeleitet, daß sich die (meist unterschiedlichen) Formen der rezeptiven Felder der sechs Gestaltfaktoren von Pml bis Fl aus demselben generellen Gesetz für die Ausbildung der Form rezeptiver Felder ergeben.

In Teil 4 werden die sechs Figurfaktoren, die die Wahrnehmung einer "Figur in ihrem Umfeld" bedingen, als individuell und implizit erworbene Gedächtnisinhalte abgeleitet. Sie werden auf der Grundlage einerseits eines seit langem bekannten Gedächtnisgesetzes und andererseits der generellen Struktur der optischen retinalen Projektion eines "Objekts in seiner Umgebung" gebildet. Nach erster Prüfung der psychischen Ontogenese der visuellen Wahrnehmung des Babys ist anzunehmen, daß sich in den ersten 10 Lebenswochen die Faktorenhierarchie Stufe um Stufe bis zur 5. Stufe (Fl) ausbildet und das Baby diese Hierarchie dann anschließend zur Organisation seiner visuellen Welt nutzt, ebenso Stufe um Stufe, d.h. "aktualgenetisch".

Im Teil 5 wird die in Abb. 1 gezeigte Perzeptreihe von "Vorgestalten" (a-f) bis zur "Endgestalt" (g), diese als "Aktualgenese" bezeichnete stufenweise Aufeinanderfolge von mehreren Perzepten mit je neu auftretenden Strukturen und Qualitäten aufgrund ein und desselben Reizmusters wird ausführlich als Wirkung der Aktualisierung der Hierarchie von EPTS-Formfaktoren "von unten nach oben" und der Mitwirkung der Aufmerksamkeit erklärt.

In Teil 6 werden erste Annahmen über die Struktur komplexer Figuren, d.h. Figuren 2., 3. und höherer Ordnung vorgeschlagen. Es wird ferner der der Aktualgenese entgegengesetze Prozeß demonstriert: die De-Aktualisierung der Gestaltfaktoren-Hierarchie "von oben nach unten" und damit die stufenweise Entdifferenzierung des Perzeptes, hier verursacht durch "konzentrative Aufmerksamkeitsabwendung" vom Reizmuster.

In Teil 7 werden systematisch auch die Orientierungs- und Formfaktoren (Stufen 6 bis 9) als frühzeitig und implizt erworbene Gedächtnisinhalte abgeleitet, und zwar als eingeprägte Bezie- hungen zwischen Augenmuskelinnervationen bei Blickbewegungen zu der einzigen (Z1) wahrgenommenen Figur (Fl) bzw. zwischen 2, 3 und 4 (Z2-Z4) gleichzeitig wahrgenommenen Figuren.

Während sich die Teile 1-7 mit der statischen, zweidimensionalen "Figur in ihrem Umfeld" beschäftigen, werden im 8.Teil 11 weitere Gestaltfaktoren als Gedächtnisinhalte abgeleitet, die die Wahr-nehmung des Tiefen- und des Zeitaspektes des Sinnesreizmusters bedingen. So werden die Strukturen der polarisierten Perzepte "endlicher Körper im unendlichen Raum" und "endliche Veränderung in unendlicher Zeit" einschließlich der Seiten- und der Tiefen-Bewegung beschrieben, zusammen mit einigen komplexen Perzepten, die sich aus ihnen ergeben können.

Während die Teile 1-8 sich vorwiegend mit der "veridikalen" ("reizadäquaten") Wahrnehmung befassen, betrifft Teil 9 (Kleine-Horst 1998, in englischer Sprache) "Illusionen", d.h. Abweichungen von der "veridikalen" Wahrnehmung. Weil alle 17 Figurfaktoren (Stufen 1-5) Gedächtnisinhalte sind, die sich aus dem gleichen Bezugssystem herleiten, nämlich dem retinalen Sinnesreiz, sind sie alle miteinander assoziiert. Aufgrund dieser Assoziationen wechselwirken sie miteinander und mit sich selbst. Durch Mitberücksichtigung des Faktors "Aufmerksamkeit" entstehen so 18x18 (324) unterschiedliche Einflußbeziehungen ("Gestaltgesetze"). Aus der antagonistischen Doppelfunktion eines Faktors ergibt sich, daß aufgrund eines jeden Gestaltgesetzes auf einen Gestaltfaktor zwei Wirkungen ausgeübt werden, die auf unterschiedlichen ("komplementären") "Gestalt-Orten" einander entgegengesetzt sind. Nur durch strikte Formalisierung läßt sich die große Zahl der Gestaltgesetze sinnvoll anwenden. An Beispielen wird die Fruchtbarkeit dieser Teiltheorie der EPTS demonstriert: Erklärt werden u.a. die Mond-, die Delboef- und die Ebbinghaus- Täuschung, einige der bekannten "Gestaltgesetze" der Berliner "Gestaltpsychologen", der KAPPA- und der TAU-Effekt, Helligkeitskontrast und -assimilation im Koffka-Ring und Hermann-Gitter sowie die Mach-Bänder, ferner Alltagserfahrungen mit der Aufmerksamkeit.

[[Diese empiristische Theorie wurde 2001 in starker Erweiterung und in englischer Sprache erneut veröffentlicht: als "Empiristic theory of visual gestalt perception. Hierarchy and interactions of visual functions" (ETVG). 2004 folgte mit dem "Acht-Welten-Modell der Wirklichkeit" (AWM) eine erste Beschreibung desjenigen Weltbilds, dessen erste einzelwissenschaftliche Theorie die ETVG ist.]]

 

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 Als weitere Quellen wurden verwertet:

1. "Nachrichten" der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in "Psychologische Rundschau"

2. "Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender"

Aus: Lothar Kleine-Horst (1998): "60 Jahre deutsche Psychologenmafia (1938-1998)". Köln: Enane-Verlag
(Teil 4 und Literaturverzeichnis, mit Ergänzungen in je 2 eckigen Klammern aus 2006)

Zum Anhang:
Chronik der Jahrhundert-Gaunerei in der deutschen Psychologie (bis August 1998)

Und wie es weitergeht (Sept. 1998 - Februar 2007)

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