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Und wie es weitergeht:
ab 25. September 1998 bis .......... 2009

Nun sind es also schon "70 Jahre deutsche Psychologenmafia"

1998:
Am 25. Sept. 1998 erhielt der Präsident der DGPs, Prof. Manfred Amelang, Heidelberg, während des Psychologenkongresses in Dresden vom Ausrichter des Kongresses, Prof. Winfried Hacker, meine beiden Betrugsbücher überreicht:

1. "Die verhinderte Wissenschaft. Ein Gaunerstück aus der deutschen Psychologie"
2. "60 Jahre deutsche Psychologenmafia (1938-1998)"

Am 1. Okt. 1998 bekam ich von Prof. Dieter Heller, Aachen, einen Anruf: er käme gerade vom Psychologenkongress in Dresden zurück, habe dort mein Buch "60 Jahre..." erhalten und bat um ein zweites Exemplar, das er einem Mitarbeiter zur Überprüfung geben wolle. (Warum er nicht auch "Die verhinderte Wissenschaft" erhalten hatte, weiß ich nicht.) Ich machte ihn darauf aufmerksam, dass ich ihm dieses Buch ebenfalls zusenden würde, weil das Mafiabuch eine Ergänzung und Fortsetzung jenes Betrugsberichts darstelle. Er war damit einverstanden und wollte es bezahlen, was ich aber ablehnte. Er sagte mir zu, mir das Ergebnis seiner Überprüfung mitzuteilen. Am gleichen Tag schickte ich beide Bücher ab.

 Am 28. Okt. 1998 erhielt ich von Prof. Amelang, nach der Neuwahl des Vorstands inzwischen dessen Vizepräsident, ein Schreiben folgenden Inhalts:

Sehr geehrter Herr Kleine-Horst,

dem Vorstand der DGPs sind Teile Ihrer Schriften zur Kenntnis gelangt. Die darin erhobenen Vorwürfe sind derart massiv, dass der Vorstand in seiner 9. Sitzung am 27.09.1998 beschlossen hat, das Ehrengericht anzurufen mit der Bitte, der Angelegenheit in der gebotenen Weise nachzugehen.

Nach Abschluss des Verfahrens werden Sie vom Ergebnis in Kenntnis gesetzt."

Meine Antwort:

"Sehr geehrter Herr Professor Amelang,

ich danke Ihnen für Ihre Nachricht vom 26.10.95. Gern interpretiere ich die vereinsinterne Sofortmaßnahme der Anrufung des Ehrengerichts als erstes Anzeichen eines beginnenden Demokratisierungsprozesses in der DGPs.

Dieser Prozeß wird allerdings eine ebenso offene wie öffentliche Auseinandersetzung demokratiewilliger Hochschulpsychologen mit dem Verhalten ihrer Standesorganisation und deren Repräsentanten seit 1933 einschließen müssen.

Darüberhinaus hoffe ich, daß sich die deutschen Hochschulpsychologen ihrer Verantwortung bewußt werden, die durch hochrangige Kollegen verursachte bzw. aufrechterhaltene Irreführung der internationalen Wahrnehmungswissenschaft so rasch wie möglich einzugestehen und der Wissenschaft den bisher vermiedenen Forschungsweg aufzuzeigen.

Da ich nicht genau weiß, welche meiner Schriften Ihnen vorliegen, nenne ich Ihnen die für das ehrengerichtliche Verfahren relevanten Titel:

Da ich von dem damaligen Präsidenten, Herr Prof. Lüer, die erbetene Ehrengerichtsordnung nicht erhalten habe, bitte ich nun Sie, sie mir zuzusenden.

Vielen Dank im voraus!"

Die Ehrengerichtsordnung habe ich erhalten.

1999
Keine Nachricht von der DGPs über das Ergebnis der Ehrengerichtsverhandlung .
Keine Nachricht von Prof. Heller über das Ergebnis der Überprüfung.meiner Vorwürfe.

2000
Am 5. Jan. 2000 fragte ich bei Prof. Amelang nach:

"Mit Schr .v. 26.11.98 haben Sie mir mitgeteilt daß der Vorstand der DGPS am 27.9.98 beschlossen habe, wegen der von mir erhobenen Vorwürfe das Ehrengericht anzurufen. Sie wollten mich vom Ergebnis des Verfahrens in Kenntnis setzen.

Da inzwischen 15 Monate vergangen sind und ich nichts mehr von der Sache gehört habe, bitte ich Sie freundlichst, mich über den Stand der Angelegenheit zu informieren."

Ende 1998 war Prof. Rainer Kluwe, Hamburg, zum Präsidenten gewählt worden. Er antwortete am 19.1.2000:

"Sehr geehrter Herr Kleine-Horst,

unter Bezug auf Ihr Schreiben an Herrn Kollegen Amelang kann ich Ihnen folgendes mitteilen: Mein Vorgänger im Amt, Herr Kollege Amelang, hat namens des Vorstands den Vorsitzenden des Ehrengerichts gebeten, den von Ihnen vorgetragenen Sachverhalt zu prüfen. Nach Einholung eines Gutachtens wurde der Vorstand dahingehend informiert, daß es für die von Ihnen erhobenen Anschuldigungen keine nachweisbaren Belege gibt.

Der Vorsitzende des Ehrengerichts gelangte im Ergebnis zu der Auffassung, daß auf der derzeitigen Grundlage keine Veranlassung zur Fortführung des Verfahrens bestehen würde. Der Vorstand der DGPs betrachtet deshalb die Anfrage meines Vorgängers im Amt als im negativen Sinne für beantwortet. Daraus leitet der Vorstand ab, daß es keine Veranlassung gibt, sich weiter mit diesem Vorgang zu befassen.

Mit freundlichen Grüßen

gez: Kluwe

nachrichtlich:
Vorsitzender des Ehrengerichts
Prof. Dr. A. Eser"

Ich habe verzichtet, meine Zeit mit einer Reaktion auf diese Ehrengerichts-Farce zu verschwenden und habe vorgezogen, sie zur Weiterentwicklung der von den Fälschern und Vertuschern sabotierten Wissenschaft zu verwenden.

2001
Veröffentlichung meiner "Empiristic theory of visual gestalt perception. Hierarchy and interactions of visual functions" (ETVG), die nicht nur eine Weiterentwicklung der "Evolutionär-psychologische Theorie des Sehens" (1992) darstellt, sondern sowohl eine große Anzahl in der Wissenschaft allseits bekannter Fakten erklärt, als auch die unbekannten, weil gefälschten und seit 80 Jahren unterdrückten, "aktualgenetischen" Fakten.

2004
Es erscheint mein Buch "Der Anfang des nach-naturwissenschaftlichen Zeitlaters. Gedanken und Experimente jenseits der Lehrmeinungen." In ihm beschreibe ich mein quadrialistisches "Acht-Welten-Modell der Wirklichkeit", das die Jahrhunderte alten und unbrauchbaren monistischen und dualistischen Weltbilder ersetzt. Die ETVG ist die erste mit diesem Modell kompatible einzelwissenschaftliche Theorie.

2007
Ich veröffentliche nun auch den Erstentwurf meiner Sehtheorie, die zur hochdifferenzierten ETVG geführt hat: "Theorie der optischen Gestaltwahrnehmung. Das Studentenmanuskript von 1961".

Zufällig lese ich in Heft 1/07 der "Psychologischen Rundschau", dem "Organ" der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, auf S. 47, dass es bisher noch nie ein ehrengerichtliches Verfahren gegeben hat. Ach, so ist das?

Nach dieser erstaunlichen Information habe ich am 16.3.2007 alle meine 10 wissenschaftlichen Bücher der Leiterin des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Frau Ministerin Dr.Annette Schavan, zugesandt mit der Bitte, ihren wissenschaftlichen Wert begutachten zu lassen, um endlich die nun schon 80 Jahre währende Forschungsblockade zu beenden. In meinem ca 31-seitigen Begleitbrief habe ich die in meinen Büchern beschriebene Forschungssabotage durch deutsche Hochschulpsychologen, den der internationalen Wissenschaft durch sie verursachten Schaden sowie die Möglichkeit, den Schaden durch meine bisher ignorierten völlig neuen Forschungsergebnisse wenigstens teilweise zu beheben, resumiert. Als ich nach fünf Monaten noch keine Nachricht von der Ministerin bekommen hatte, habe ich mit Brief vom 23.Aug.2007 nachgefragt.

2008
Es vergingen weitere sechs Monate, bis ich endlich per 11.2.08 eine Antwort erhielt, eine sehr merkwürdige Antwort. Sie bestand in der schlichten Rücksendung aller meiner Bücher nach nunmehr insgesamt 11 Monaten und ein paar Zeilen, in denen sich die Bearbeiterin Dr.Kirsten Steinhausen vom Referat 614 für die Zusendung der Bücher bedankt und: "Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sich das Bundesministerium hierzu nicht fachlich äußern kann. Die Bücher schicke ich hiermit zurück. Für Ihre weiteren Untersuchungen wünsche ich Ihnen viel Erfolg."

Ich habe jedoch kein Verständnis dafür, dass das BMBF in Eigenverantwortung Millionen Euros für die Förderung wissenschaftlicher Forschung ausgibt, ohne in der Lage zu sein, die sinnvolle Verwendung der Gelder fachlich zu überprüfen.

Ich habe auch kein Verständnis dafür, dass es einem Forschungsminsterium völlig gleichgültig ist, ob mit unseren und von ihm verwalteten Geldern eine Forschung finanziert wird, die auf methodisch einwandfrei ermittelten Fakten aufbaut oder aber auf gefälschten bzw. seit acht Jahrzehnten unterdrückten, weil schon den damaligen und somit auch den heutigen Lehrmeinungen widersprechenden, Fakten.

Ich habe insbesondere kein Verständnis dafür, dass mein Anliegen im Bundesforschungsministerium durch das Referat 614 "Gesundheitsforschung" bearbeitet wird, obwohl in meinen Büchern auch nicht andeutungsweise ein gesundheitlicher oder sonstwie medizinischer Aspekt angesprochen wird. Ich habe am 11.3.08 die Leiterin des Referats 614, Frau Ministerialrätin Dr.Gabriele Hausdorf, um Aufklärung gebeten und bin auf ihre Antwort gespannt.

Ich habe bis heute keine Antwort erhalten.

Lothar Kleine-Horst, 24. Jan. 2009.

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