Die Forschungssabotage des Psychologie-Professors Friedrich Sander

Seine Gefühlsdramenlüge, sein Prioritätenschwindel,
seine Unterdrückung wissenschaftlicher Wahrheit,
die Verdummung seiner Studenten und Kollegen.

Leseproben aus: L.Kleine-Horst (1992): Die verhinderte Wissenschaft.
Ein Gaunerstück aus der deutschen Psychologie
. Teil 1

Vorwort

Während meines Psychologiestudiums habe ich mich besonders für die visuelle Wahrnehmung interessiert. Ich entwickelte eine Theorie zur Beantwortung der Kardinalfrage der Wissenschaft vom Sehen: Warum sehe ich die Welt so und nicht anders? Es ging darum, die Vorgänge zu begreifen, die in etwa der ersten Viertelsekunde nach dem Öffnen der Augen ablaufen.

Das war vor 25 Jahren. Mir erscheint meine Theorie noch heute plausibel und ich bin dabei, sie weiterzuentwickeln. Natürlich habe ich mich nach der langen Pause erst einmal über den heutigen Stand der Forschung informiert. Es gibt eine große Menge neuer Befunde. Mit Hilfe raffinierter Methoden untersuchen Wissenschaftler in aller Welt, besonders in den USA, die Wahrnehmung, insbesondere die visuelle Wahrnehmung. Die Untersuchungen werden mit großem Aufwand an Material, Kapital und Personal durchgeführt und mit Hilfe von Computern ausgewertet. Ich habe jedoch nicht den Eindruck, daß dabei viel für das Verständnis der Wahrnehmung herausgekommen ist.

Einer - so schien mir vor 25 Jahren - war wohl auf dem richtigen Weg. Er arbeitete mit einer neuen Methode auf einem neuen Gebiet. Er erforschte nicht die fix und fertige Wahrnehmung, sondern ihre Entwicklung. Daß die Wahrnehmung sich überhaupt entwickelt und nicht beim Augenaufschlag sofort vorhanden ist, war eine neue Erkenntnis, zumindest eine aufregend neue Hypothese. Um Maß und Zahl kümmerte dieser Wissenschaftler sich nicht viel, ließ seine Versuchspersonen dagegen auch auf Gefühle achten. Er suchte die Bedingungen des Wahrnehmungserlebens nicht in physiologischen Vorgängen, sondern in der "seelischen Struktur" der Person. Es war Prof. Dr. Friedrich Sander (1889-1971). Zwar wunderte mich damals schon, warum auch er das Offensichtliche nicht sah, doch brach ich mein Studium ab und verfolgte die Sache nicht weiter.

Im August 1983 erinnerte ich mich meiner damaligen Verwunderung und wollte nun wissen, wieso denn auch Prof. Sanders Forschungen so fruchtlos geblieben waren. Als ich mich mit Sanders Publikationen näher beschäftigte, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Zunächst glaubte ich, er sei nur etwas ungeschickt in der Wahl der Versuchsobjekte gewesen, durch deren Darbietung er die visuelle Wahrnehmung hatte erforschen wollen. Dann bekam ich das Gefühl, daß er sich in Wirklichkeit gar nicht für die visuelle Wahrnehmung interessierte, die er zu erforschen vorgab. Schließlich entdeckte ich Hinweise auf Manipulationen, die geeignet waren, den Fortschritt der Wissenschaft zu verhindern. Da wurde ich hellewach: Hatte Sander etwas zu verheimlichen? Was verheimlicht er? Wozu verheimlicht er? Wie verheimlicht er? Auf der Suche nach den Antworten machte ich wunderliche Entdeckungen, die hielten 6 Monate an.

Über diese Entdeckungen werde ich hier berichten. Sie beziehen sich auf die "Aktualgenese"; gemeint ist dabei stets die sogen. "hologene Aktualgenese"

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"... entstand bei mir der Verdacht, daß Prof. Sander viereinhalb Jahrzehnte lang die wissenschaftliche Welt hinterging, und das mit einer kaum zu überbietenden Raffinesse. Zur Aufdeckung seiner Manipulationen bedurfte es der gleichen Akribie, mit der er sie beging und vertuschte...

Mein Verdacht konzentrierte sich auf folgendes:

 1. Nicht Friedrich Sander war der Begründer des aktualgenetischen Forschungsansatzes, sondern sein Schüler Erich Wohlfahrt. Diesem gebührt die Zuerkennung des geistigen Eigentums und der Priorität an der Aktualgenese. .....Prof. Sander verstand es jedoch, mit Hilfe unglaublicher Manipulationen die internationale Wissenschaft zu veranlassen, nicht Wohlfahrt, sondern ihn, Sander, als den Begründer der aktualgenetischen Forschung anzuerkennen.

 2. Prof. Sander trug, abweichend von Wohlfahrts vernünftigem Vorschlag, ein theoretisches Konzept der Aktualgenese vor, das sich bei nur geringem Nachdenken als barer Unsinn erweist.

 3. Er stellte die Befunde der experimentellen Untersuchungen seiner Schüler falsch dar, und zwar so, daß der irrtümliche Eindruck erweckt wurde, sie würden seine theoretischen Ansichten bestätigen.

 4. Prof. Sander gelang es, die Psychologen daran zu hindern, über sein Konzept nachzudenken, - indem er jede wirkliche Erforschung der Aktualgenese vermied, denn keine empirische Untersuchung konnte sein Konzept bestätigen;

      * - indem er folgerichtig und über 45 Jahre hin auch niemals in irgendeiner eigenen Publikation über irgendwelche aktualgenetischen Experimentalbefunde oder theoretischen Interpreta-tionen anderer Autoren des In- und Auslandes, die seiner eigenen Schüler eingeschlossen, berichtete - mit Ausnahme einiger frühzeitig ausgewählter, mit seinem Konzept einigermaßen in Einklang befindlichen, Befunde Wohlfahrts;

      * - indem er konsequent vermied, irgendwelche die Aktualgenese betreffenden Fragen auch nur zu erörtern, denn eine bloße Erörterung mußte die Unsinnigkeit seines Konzeptes offenbaren;

      * - indem er darüber hinaus mit Hilfe sprachlicher Darstellungstricks den Geist seiner Leser so verwirrte, daß kaum jemand Kritik äußerte und er seinen Unsinn viereinhalb Jahrzehnte lang verbreiten konnte.

So wurde eine neue Möglichkeit, das Rätsel der visuellen Wahrnehmung zu lösen, gerade von demjenigen im Keim erstickt, der auch noch fälschlich behauptete, diesen Keim gelegt zu haben..." (S.13 f)

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"Sieben Jahre lang hatte Sander der wissenschaftlichen Welt die Originalarbeit Wohlfahrts mit aufregend neuen psychologischen Experimentalbefunden vorenthalten. Ich habe in der von mir bearbeiteten Aktualgeneseliteratur keinen Hinweis darauf gefunden, daß auch nur ein einziger Psychologe diesen ungeheuerlichen Akt beanstandet hätte....7 Jahre lang hatte er seine Macht als Herausgeber ausspielen und den Druck verzögern konnen, länger ging es nicht. Jeder würde sie nun lesen und durch etwas Nachdenken seine, Sanders, Manipulationen rekonstruieren können. Was tun?" (S.40)

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"De jure gebührt die Priorität an einem Konzept nur demjenigen, der es als erster veröffentlicht hat. Sander braucht also eine Schrift, die deutlich vor 1925 liegt und ihn als den Entdecker der Aktualgenese ausweist. Sander schafft die Schrift herbei. Es dauert ein paar Jahrzehnte, aber dann hat er sie." (S.44)

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"Bei der visuellen Wahrnehmung handelt es sich also - wenn man Sanders Konzept nur ein klein wenig weiterdenkt - um eine reine Strahlenwirkung: Die Lichtstrahlen (die optischen Reize der visuellen Wahrnehmung) müssen demnach unter Umgehung der Augen und der physiologischen Gehirnprozesse unmittelbar aufs Bewußtsein wirken und dort die visuellen Wahrnehmungsbilder hervorrufen. Nach Sander ist die sinnliche Wahrnehmung keine sinnliche Wahrnehmung, sondern sie ist ußersinnliche Wahrnehmung. Augen und Gehirn sind am Sehen nur vorübergehend beteiligt, damit wir nicht sofort alles so kompliziert sehen, sondern erst einmal schön einfach, symmetrisch, geschlossen, rechtwinklig. Klar, daß das barer Unsinn ist

Diesen Unsinn erzählt der große Friedrich Sander, Mitbegründer der Genetischen Ganzheitspsychologie, Streiter gegen jeden Versuch, das Wahrnehmungsgeschehen ausschließlich als durch Reize bedingt anzusehen. Sander, der die große Bedeutung der psychophysischen Struktur für jedes Erleben auf seine Fahne geschrieben hat, derselbe Sander trägt ein Konzept vor, in dem die psychophysische Struktur für das Wahrnehmungserleben 'unter alltäglichen Bedingungen' völlig überflüssig, ja, nur hinderlich ist." (S.56)

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Gestalt-

- analyse
- andeutung
- angelegtheit
- ausprägung
- bar
- bedeutung
- Bedingung
- Begriff
- begründend
- bereich
- bildung
- bildungsprozeß
- bindung
- charakter
- denken
- dominante
 - durchsetzung
- eigenschaft
- eigentümlichkeit
- einfluß
- einstellung
- entstehen
- entstehensprozeß- -entstehensvorgang
- entwicklung
- erfassen
- erfülltheit
- ergänzen
- erleben
- erlebensablauf
- erlebensform
- fragmente
- fremd
- funktion
- ganzes
- gebung
- gefüge

- gefühl
- genese
- gerichtetheit
- gesetzlichkeit
- gezüge
- gleich
- glied
- grundlage
- güte
- haft
- hervorbringen
- höhe
- homolog
- konstanz
- kräftig
- labilität
- lich
- los
- malerei
- merkmal
- metaphysik
- moment
- nebeltest
- "negativ"
- niveau
- optimum
- phänomen
- prägnanz
- problem
- produzieren
- prozeß
- psychologie
- qualität
- reich
- richtung
- schaffen
- schema
- schwelle
- schwerpunkt

-,,sichtig"
- tendenz
- theorie
- tiefe-
- topographisch
- topologisch
- trächtig
- transformation
- transposition
- typus
- untersuchung
- veränderung
- verbundenheit
- verfall
- vergleichung
- verkettung
- verschiedenheit
- verstimmung
- verzahnung
- wahrnehmung
- wandel
- wechsel
- werden (-werdung)
- werdensvorgang
- werdungsprozeß
- wichtigkeit
- widrigkeit
- zerfall
- zerstörung
- zusammenhang

 Gestalten

- bereich
- fülle
- gedächtnis
- schicht
- sweise

Gestaltungs-

- ablauf
- anregung
- anspruch
- antrieb
- aufgabe
- ausgang
- bereich
- drang
- dynamik
- fähigkeit
- formen
- gebung
- geschehen
- gesetzlichkeit
- grundlage
- keim
- kräftig
- mächtig
- merkmal
- objekt
- phänomen
- prägung
- prinzip
- probe
- problem
- prozeß
- schwäche
- sehnsucht
- tendenz
- test
- topologie
- unfähigkeit
- vollzug
- vorgang
- weise
- wille

 Tab. 3: Sanders "Gestalt"-Wörter

"Das Wörtchen 'Gestalt', eingepackt in weithin sichtbehindernden Bedeutungsnebel, ist so recht geeignet, das Denken des Lesers zu lähmen und seine Kritikbereitschaft auf Null herabzusetzen. Genau das ist ja, was Sander braucht: ein sicheres Mittel, das den Leser vom Denken abschreckt. Der hypnotisierende 'Gestalt'-Effekt ist um so stärker, je öfter Sander das Wort gebraucht. Besonders im Zusammenhang mit anderen Wörtern - es ist mit fast jedem assoziierbar - entfaltet es, weil subliminal wirkend, seine magische Kraft.......

Ich habe es mir nicht nehmen lassen, aus sämtlichen Sanderschriften, die hinten im Literaturverzeichnis aufgeführt sind, die mit "Gestalt" zusammengesetzten Wörter zu extrahieren. Um den Rahmen dieser Schrift nicht allzusehr zu sprengen, beschränke ich mich darauf, Ihnen die mit "Gestalt", Gestalten" und "Gestaltung" beginnenden Wörter vollständig aufzulisten, in alphabetischer Reihenfolge. ..... 153 Stück." (S. 98f)

An sonstigen 'Gestalt'-Wörtern gibt es u.a. noch: Ausgestaltung, Durchgestaltung, Endgestalt, Einzelgestalt, Ganzgestalt, Gesamtgestalt, Teilgestalt, Nachgestaltung, Urgestalten, Umgestaltungen, Ungestaltetes, Selbstgestaltetes, Vorgestalten, Quadratgestalt, Werkgestaltungen, Tongestalten, Bewegungsgestaltetheit, Gestalt schlechthin usw. usw.

Es gibt Gründe der Entschuldigung, die Vernebelung könnte auf Schwierigkeiten des Autors im begrifflichen Denken zurückzuführen sein, die Vergestaltigung auf seinen Gestalt-Enthusiasmus. Aber bei der Lektüre des nächsten Unterkapitels wird die Bereitschaft zu derartigem Wohlwollen von Ihnen abfallen." (S.99 f)

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"Dreimal läßt Sander die Maske des ernsthaften Wissenschaftlers fallen und setzt sie dann wieder auf. Nun werde ich sie ihm noch einmal herunterreißen, indem ich die Gegenprobe mache und den Fall Nr. 2 überprüfe. Es gibt zwei Sanderschriften, hinsichtlich derer es weitestgehend ausgeschlossen ist, daß sie von ein und demselben Leser gelesen werden, wobei sie unwillkürlich miteinander verglichen werden könnten....er konnte statt einer Übersetzung zwei verschiedene Fassungen herausgeben: eine für die Amerikaner, eine für die Deutschen. Die Deutschen wiegte er in dem Glauben, daß die Inhalte miteinander identisch seien, indem er als Fußnote vermerkte: 'Auf Anregung mehrerer Fachgenossen.....wieder abgedruckt...' " (S. 104)

"Nur 13 mal verwandte Sander das Wort 'Gestalt' als englischsprachigen Fachausdruck. Den Deutschen dagegen schenkte er es gleich 146 mal.... In der Tab. 4 finden Sie die 'Gestalt'-Wörter und die ihnen in der Amerikafassung entsprechenden Ausdrücke....." (S. 109)

"Schauen Sie sich Abb. 9 an. Jeder englische Ausdruck wurde mit demjenigen deutschen Ausdruck, mit dem er in der Übersetzung des Artikels synonym verwandt wurde, durch eine Linie verbunden. Insgesamt ergibt sich ein System, in dem jeder Ausdruck mit jedem anderen Ausdruck - ob englisch oder deutsch - direkt oder indirekt über andere verbunden ist. Das heißt: Es besteht kein Bedeutungsunterschied zwischen allen diesen Ausdrücken: alle 13 'Gestalt'-Ausdrücke die Sander in der amerikanischen Fassung zuließ, sind durch irgendandere Ausdrücke in Abb. 9 ersetzbar. Somit könnte auch im Deutschen jedesmal das Wort 'Gestalt' durch einen anderen Ausdruck ersetzt werden, also durch Wörter wie: Form, Konfiguration, Gebilde, Produkt, Sinneserfahrung, Kreation, Figur, Konstrukt, Produktion, Umriß, Einheit, Organisation, ja sogar Struktur.

Das Wort 'Gestalt' ist kein Begriff, es ist ein Füllwort zwecks Verdummung der Deutschen...." (S. 112)

 

to adjust

gestalten

architectonic tendencies

Gestalttendenzen

architectural master pieces

architektonische Hochgestalten

articulated

gestaltet

becoming

Gestaltwerden

best possible form

optimale Gestaltetheit

best possible shape

optimale Gestaltetheit

character

Gestaltung, Gestaltcharakter

configuration

Gestalt, Gestaltetheit, Gestaltung

construct

Gestalt

creation

Gestaltung

definite temporal series

gestaltreiches Sukzessivganzes

fashioning

gestaltend

figure

Gestalt, Gestaltetheit

form

Gestalt, Gestaltetheit

formal charactetr

Gestalteigentümlichkeit, Gestaltbereich

formation

Gestalt

formative characteristic

Gestalteigentümlichkeit

forming

Gestaltung

formulation

Gestalt, (das) Gestalten, Gestaltetheit, Gestaltung, Gestaltbildung

geometric character

Gestaltcharacter

Gestalt

Gestalt

motor systematization

motorische Gestaltbildung

of low integration

gestaltarm

organization

gestaltliche Durchformung, Gestaltetheit

pattrernd

gestaltet

product

Werk-Gestalt

production

Werk-gestalt

productive activity

gestaltendes Tun

qualitative

gestaltqualitativ

relational pattern

Gestaltzusammenhang

sense experiene

Gestalterlebnis

structural organization

gestalthafte Gliederung, Gestaltetheit

structural tendencies

Gestalttendenzen

structurally limited

gestaltgebunden

structure

Gestalt

symmetry

Gestaltetheit

totality

Gestaltganzes

unity

Gestaltetheit

well-constructed

gestaltet

whole

gestalthaftes Ganzes

zone

Gestaltbereich

 

 

 Tab. 4. Gestalt-Dictionary

Abb. 9: Die Synonyme von "Gestalt", "Gestaltung" und "Gestaltetheit"

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Wie man auch über Prof. Sander denken mag - man muß schon Hochachtung haben vor diesem Mann: Er, der aktualgenetische Forschung betrieb, deren große Menge im Ausland Bewunderung hervorrief (4, S.199) und die doch nur Scheinforschung war; er, der wirkliche Forschung im Keime erstickte; er, der über die Aktualgenese theoretischen Unsinn redete: er verstand es, sich ausgerechnet mit der Aktualgenese eine feste Position in der Wissenschaft zu verschaffen und zu hohem Ansehen zu gelangen. Die deutschen Psychologen schenkten ihmgroßes Vertrauen und wählten ihn, dreimal hintereinander, zum Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, nachdem er zuvor schon einmal über Jahre hinweg ihr Stellvertretender Vorsitzender gewesen war.

Dieser Wissenschaftler, dem man so sehr vertraute, betrog seine Wissenschaft um ihren Fortschritt, betrog seine Kollegen um ihre Hoffnung und seine Schüler um ihren Erfolg, und sie alle haben sich betrügen lassen." (S.118)

"Die schweigende psychologische Gesellschaft war das Umfeld, auf dem Sander operieren konnte, das ihn überhaupt erst möglich machte, ja, das ihn mit naturgesetzlicher Notwendigkeit erzeugen mußte. Aus diesem Umfeld ragten einige Zeitgenossen heraus: ganz besonders gute Aktualgenese-Kenner. Sie schwiegen nicht, sie redeten. Aber sie redeten nicht, um Sander zu kritiseren; sie redeten, um ihn zu lobpreisen (13;35;36)." (S.119)

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